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Technik des 30 qm Schärenkreuzers

bijou deck segelplanDer Bijou-Typ GER 89 „Bijou I” vom erfolgreichen 30er Konstrukteur Knud H. Reimers gilt in Toleranzen als Vorgabe der heutigen Bauvorschriften. Damit ist Chancengleichheit auch in Zukunft gewährleistet.

Mehrere Werften bauen diesen Riss in verschiedenen Ausführungen:

• in Holz formverleimt

• in Kunststoff mit Holzaufbau

 

Ausführung und Aussstattung
Moderne 30 qm Schärenkreuzer werden in zwei Ausführungen angeboten:

Kunststoffrumpf mit Holzaufbau:
Rümpfe aus GFK werden im Handauflegeverfahren hergestellt; auch Sandwich-Schalen sind möglich. Die Bauvorschriften der Klassenvereinigung (vom Germanischen Lloyd geprüft) und deren Umsetzung durch begleitende Baukontrolle stellen eine interessante und preisgünstige Variante dar. Deck und Kajüte sind in Sandwich-Bauweise ausgeführt und mit massiven Teakstäben belegt. Der weitere Ausbau ist in der Regel mit der Holzausführung identisch.

Holz, formverleimt:
Der klassische Holz-30er der Neuzeit ist nicht mehr karweel geplankt, sondern mehrfach formverleimt (Mahagoni). Die Bauvorschriften der Klassenvereinigung mit begleitender Baukontrolle garantieren eine äusserst stabile, zeitbeständige Variante. Deck und Kajüte sind in Sandwich-Bauweise mit massiven Teakstäben belegt. Der ergonomisch gestaltete Süllrand um das Cockpit bietet der Mannschaft bei Regatten ein bequemes Segeln auf der hohen Kante und ist ebenso wie der elegante Kajütaufbau in Mahagoni ausgeführt und hochglanzlackiert. Der Innenausbau der Kajüte erfolgt ebenfalls in Mahagoni und bietet zwei 2,10 m lange und 0,8 m breite Kojen. Die Bodenbretter (Teak oder Mahagoni) können zum Schlafen auf Kojenhöhe aufgelegt werden und ergeben nach Auflegen der Rückenpolster eine durchgehende Liegefläche in Bootsbreite. Kleider- und Schubladenschränke sind Bestandteil des Ausbaus und können individuell gestaltet werden, ebenso wie der Zugang zur Kajüte über Schiebeluk oder Türen.

Das Cockpit ist grosszügig konzipiert und bietet beim Fahrtensegeln wie bei Regatten genügend Raum. Sitzanordnungen, Verstellbarkeit sowie Kommoden zum Verstauen der Ausrüstung sind Standardausstattung und individuell gestaltbar. Zum Trimmen des Grosssegels ist in der Regel ein Reitbalken im Cockpit vorgesehen; es sind jedoch Varianten möglich (Zentralsäule in Kombination mit verstellbarer Schiene) entsprechend Kundenwunsch. Alle Beschläge sind entsprechend jahrelanger Regattatätigkeit plaziert und stabil ausgelegt. Zweigangwinschen - auch unter Deck bedienbare - mit oder ohne Selbstholeflansch gehören ebenso zur Standardausrüstung wie Backstag- und Achterstag-Verstellmöglichkeit. Das gesamte Layout der Beschläge entspricht der Neuzeit und ist so angelegt, dass alle Trimm- und Bedienvorgänge aus dem Cockpit erfolgen können. Dies perfektioniert den Regattaeinsatz und gibt beim Fahrtensegeln der Familie auch bei rauhen Bedingungen ein sicheres Gefühl. Selbstverständlich sind alle Fallen und Strecker zum Cockpit geführt, entweder auf dem Kajütdach oder darunter - ganz nach Kundenwunsch. Eine Rollfockanlage vervollständigt den Bedienungskomfort. Spezialbeschläge wie versenkbare Klampen, Poller etc. sind ebenfalls Bestandteil der Ausrüstung.

Bei der Takelage werden neueste Erkenntnisse eingebracht. So verfügt die Klassenvereinigung über ein eigenes, optimiertes Mastprofil entsprechend den internationalen Bauvorschriften. Es besteht die Möglichkeit, den Mast auf Deck zu positionieren oder als Steckmast auf dem Kielschwein. Mast, Spibaum und Grossbaum sind eloxiert oder lackiert erhältlich (Farbe nach Kundenwunsch). Das stehende Gut besteht aus Rod, laufendes Gut in der Regel aus vorgerecktem hochfestem Tauwerk. Die Rollen sind meist kugelgelagert. Ein Großbaumniederholer - mehrfach untersetzt - sorgt für optimalen Grosssegeltrimm.

Der 30 qm Schärenkreuzer entspricht also den neuesten Erkenntnissen des modernen Bootsbaus in Verbindung mit dem Charme einer klassischen Konstruktionsyacht.

 

Klassenvorschriften der I. V. 30 SK (PDF)

Mastprofil der I. V. 30 SK (PDF)

Trimmtabelle, September 2005 (PDF)